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Braucht es heute noch Anhand von 5 Schwerpunkten die wir bei unseren beiden Besuchen in Mali beobachten konnten, möchten wir diese Frage, welche uns immer wieder gestellt wird, mit einem klaren JA beantworten. P. Doris, Mirjam und Kindheit bewahren Gerade durch die jetzigen Lebensmittelknappheiten und Weltwirtschaftskrisen kann man in Mali beobachten, wie diese Not besonders die Kinder hart trift. Nicht nur, dass sie weniger zu Essen haben, sondern dass sie arbeiten müssen, als Tagelöhner mit miserablen Arbeitsbedingungen, oder auf den eigenen Feldern, in Haus und Hof, damit ihrer Familie überleben kann. Viele Familien können die Schulgelder nicht mehr bezahlen, da sie das wenige Geld zum Überleben brauchen. Kleinere Dörfer müssen die Schulen Durch die Spenden von 11`000 Fr.- welche die Sternsinger von St. Urban und Stetten, im Januar 2009 gesammelt haben, können in der Pfarrei Dyou jetzt über 300 Kinder ein Jahr lang in die Schule. Die Weissen Väter schauen mit der Schulleitung sehr darauf, dass eine Familie nicht nur die Knaben in der Schule einschreibt, sondern diese werden nur zuglassen, wenn auch die Mädchen der Familie die Schule besuchen dürfen. Die Schule steht unter der Leitung vom Bischof in Sikasso. Frauen stärken Armut ist weiblich: Weltweit sind 70 % aller Menschen die in der Armut und Ungerechtigkeit leben müssen, Frauen. Schlimm ist, dass diese Zahl noch ansteigend ist. Gerade in Mali, wo 90% der Bevölkerung dem afrikanischen Islam angehören, wirkt sich dies für die Frauen erniedrigend aus. Diese Religionsgruppe hat sich sehr stark mit dem alten Ahnen- und Geisterkult verbunden. Da hat ein Kind, und besonders die Mädchen und Frauen kein Recht auf Selbstbestimmung. Frauenprojekte und Bild-ung, Selbsthilfeprogramme und Mikrokredite werden von der Umwelt schützen Der Markt in Mali wird überschüttet mit Billigprodukten aus China. Das Material ist „Schrott“. Der Müll in den letzten Jahr nahm enorm zu. Das meiste wird dann auf die Felder als „Kompost“ gestreut. Das wertvolle und immer rarer werdende Grundwasser wird verschmutzt. Rodungen und Wasserverschmutzung sind ein grosses Problem. Die Wüste wächst rasant. Alles zieht vom Norden in den Süden, wo es noch etwas mehr Wasser hat. P. Oskar zeigte uns aber auch im Süden ausgetrocknete Flüsse wo es vor Jahren noch das ganze Jahr Wasser und Fische hatte. In der Pfarrei Dyou wird eine riesige Goldmine gebaut. Täglich sollen dort dann 500 Kilo Gold abgebaut werden. Das Gift das bei diesem Abbau entsteht ist eine grosse Gefahr für die Umwelt, da die risiken Gross sind ins Grundwasser zu fliessen und verseucht dies für ein grosses Gebiet auf Jahrzehnte hinaus. (Radio DRS 1 hat darüber ausführlich im Februar 09 berichtet, wie verheerend die Auswirkungen für die Bevölkerung in Mali sind.) Mit kleinen gemeinsamen Projekten werden die Menschen für diese Probleme von der Caritas Schweiz und den Weissen Vätern sensibilisiert. So z. Beispiel das lernen von neuen Düngungsmethoden mit Misst und Kompost. Ganz wichtig sind in diesem Bereich auch die Berufsförder-ungsprogramme von Handwer-kern, Lehrpersonen und medizinischem Personal. Rechte fordern Die Grundrechte welche die Menschenwürde und die Erhaltung der Schöpfung ermöglichen, sind uns in Europa sehr vertraut. Jedes Kind weiss schon, dass es Menschenrechte und Rechte des Kindes gibt. Dieses Verständnis und Wissen muss in vielen Ländern des Südens erst noch gefördert und in geduldiger Kleinarbeit vermittelt, aber auch vorgelebt werden. In Dyou sind diese Ansätze besonders spürbar bei der Krankenstation, der Bildungsarbeit, den Ernährungsprogrammen, in der Schule und der Pfarreicaritas. Glauben verkünden Alle die obigen Ansätze von heutiger So ist es eine wichtige Aufgabe von Es sind in Mali besonders die Frauen, die sich zum Christentum bekehren, weil sie spüren, dass sie als Christinen eine neue Würde erlangen. Eine Lektorin hat mir gesagt, als sie das erste Mal im Gottesdienst vorlas, habe sie zutiefst gespürt, dass sie nicht nur eine Frau, sondern ein Mensch sei. Der Mensch soll Befreit werden. Durch das Christentum soll jeder ein neue Würde und Achtung erlangen. Man versucht bei den christlichen Kirchen in Mali (2% der Bevölkerung) auch alte Traditionen, Riten, Ausdrucksformen und Gesten im religiösen Leben mit einzubeziehen. Der Glaube soll farbig praktiziert werden und nicht europäisch. Der Dialog mit den anderen Religionen, vor allem dem Islam und den Naturreligionen wird durch ein Team von und nicht ein zwingen.
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